Energieriegel selbstgemacht

Energieriegel für den Sport sind ganz schön teuer. Außerdem enthalten sie oft zu viel Fett, zu viel Einfachzucker und Zusatzstoffe, die eigentlich nichts darin zu suchen haben. Mit selbstgemachten Energieriegeln fährt man besser – und preiswerter.

Alles Banane

Die besten „Energieriegel“ sind Bananen. Aber die sind als Trainings- und Wettkampfverpflegung mitunter unpraktisch, weil man sie in der Tasche leicht zerquetscht hat. Das folgende Rezept vereint die Power der Banane mit dem praktischen Format des Riegels. Es ist leicht zuzubereiten und kann auch auf Vorrat hergestellt werden: Im Kühlschrank halten sich die Riegel mindestens eine Woche.

Zutaten

  • 3 Bananen (je älter, umso aromatischer)
  • 2-3 Esslöffel Honig
  • 500 g Schmelzflocken
  • ½ - 1 Tasse fettarme Milch
  • nach Belieben Rosinen, Trockenobst, Nüsse
  • Butter oder Öl für die Backform

 

Zubereitung

Backofen auf 220 Grad vorheizen. Inzwischen die Bananen in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken und mit dem Honig vermischen. Dann die Schmelzflocken untermischen und nach und nach Milch unterrühren, bis ein fester Brei entsteht. Nun können ganz nach Geschmack Rosinen, kleingehackte Trockenfrüchte (Aprikosen, Pflaumen etc.) oder Nüsse dazugegeben werden. Bei Nüssen ist allerdings Vorsicht geboten – sie enthalten sehr viel Fett.

Nun wird eine Kastenform eingefettet, die Masse hineingefüllt und glattgestrichen. Im vorgeheizten Backofen wird sie ca. eine Stunde gebacken; dabei sollte man öfter nachschauen, denn der Teig sollte nicht zu dunkel werden. Wenn er vor Ende der Garzeit schon dunkel wird, kann man ihn mit etwas Backpapier abdecken.

Nach dem Auskühlen kann der Laib aus der Kastenform genommen und in Stücke geschnitten werden, die sich, in Klarsichtfolie gewickelt, ebenso gut transportieren lassen wie ein gekaufter Riegel.