Häufig gestellte Fragen
Warum muss in Verbindung mit Kohlenhydrat-Gelen besonders viel getrunken werden?
Stimmt es, dass unsere heutigen Lebensmittel nicht mehr genug Vitamine und Spurenelemente enthalten, um den Bedarf zu decken?
Stimmt es, dass ich besonders viele Proteine zu mir nehmen muss, um Muskeln aufzubauen?
Stimmt es, dass Red Bull "Flügel verleiht"?
Warum sind Getränke wie Cola und Red Bull im Training und Wettkampf ungesund?
Energieriegel und Kohlenhydrat-Gele: Geballte Power mit Nebenwirkungen
Kohlenhydrate sind die wichtigsten Energielieferanten. Insbesondere bei Ausdauerbelastungen spielen gut gefüllte Glykogenspeicher eine wichtige Rolle. Dazu braucht es aber nicht unbedingt Energieriegel und Gele.
Energieriegel: kleine Kalorienbomben
Energieriegel werden als Wettkampfverpflegung geschätzt: Sie sind süß und damit schmackhaft und stellen schnell Energie bereit. Allerdings sind sie auch wahre Kalorienbomben: Bis zu 400 Kalorien kann so ein Riegel enthalten – und damit fast so viel wie eine kleine Mahlzeit.
Manche Energieriegel enthalten deutlich zu viel Fett. Ein Energieriegel zur Auffüllung der Kohlenhydratspeicher sollte mindestens fünfmal so viel Kohlenhydrate wie Fette enthalten. Vielen Energieriegeln sind zusätzlich große Mengen an Eiweiß oder Vitamine zugesetzt, die darin eigentlich nichts zu suchen haben.
Kohlenhydrat-Gele: Nicht besser als Rosinenbrötchen
Kohlenhydrat-Gele dienen vor allem dazu, die Glykogenspeicher, die durch körperliche Belastung geleert worden sind, schnell wieder aufzufüllen. Sie sind leicht zu schlucken; das ist vor allem bei und zwischen Wettkämpfen und Phasen hoher Trainingsbelastungen von Vorteil, wenn es schwer fällt, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Der Effekt, die schnelle Aufnahme von Kohlenhydraten, lässt sich allerdings mit normalen Lebensmitteln genauso gut erzielen, beispielsweise mit einer Banane, einem Rosinenbrötchen oder einer Scheibe Weißbrot mit Honig. Erst in extremen Situation wie zum Beispiel bei einem Marathon sind die Gele von Vorteil.
Gesund essen ist gesünder – und preiswerter
Energieriegel selbst herzustellen ist gar nicht schwer. Ein selbstgemachter Müsliriegel hat den Vorteil, dass du genau weißt, was drin ist – und was nicht, nämlich Vitaminzusätze, Geschmacksstoffe und Konservierungsstoffe.
Banane & Co. sind noch aus einem anderen Grund gesünder: Bei Kohlenhydraten in konzentrierter Form kann es zu einer Zunahme der Körperfettmenge kommen. Außerdem sind bei Kohlehydrat-Gelen Magen-Darm-Probleme keine Seltenheit, vor allem, wenn beim Konsum solcher Konzentrate zu wenig getrunken wird.
Und nicht zuletzt schonen natürliche Lebensmittel erheblich den Geldbeutel: Einen Euro und mehr kostet ein Riegel oder ein Tütchen Gel. Dafür kann man schon einiges essen ...


