Weitere Informationen im Internet
Die 20 Olympiastützpunkte in Deutschland nehmen vielfältige Aufgaben in der Beratung und Betreuung von Kaderathletinnen und -athleten wahr. Auf dieser Internetseite führen Links zu allen Stützpunkten und ihren jeweiligen Angeboten. Außerdem findet ihr hier die Adressen der deutschen Spitzensportverbände. (Recherchedatum: 22.06.2011)
Auf diesen Internetseiten werden die Strukturen und vielfältigen Aktivitäten der Deutschen Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund vorgestellt. In der Rubrk "Sportlich kompetent" finden sich auch Informationen zum Thema Anti-Doping. (Recherchedatum: 22.06.2011)
Die Internetseite des Deutschen Olympischen Sportbundes bietet Aktuelles, Informationen und Hintergrundwissen rund um den Sport sowohl für Sportlerinnen und Sportler als auch für interessierte Laien. (Recherchedatum: 15.06.2011)
Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin informiert in ihrem Online-Angebot unter anderem über die Aufgaben von Sportärztinnen und Sportärzten, über gesundheitlich orientierte Sportvereine und über vom DOSB empfohlene Adressen für die sportärztliche Untersuchung. (Recherchedatum: 22.06.2011)
richtigfit.de ist ein Internetangebot des Deutschen Olympischen Sportbundes mit vielen Trainings- und Ernährungstipps für sportlich Aktive. (Recherchedatum: 22.06.2011)
Gesund Sport treiben
Mit einem vernünftigen Training lässt sich nicht nur eine Überforderung vermeiden, sondern auch die Leistungsfähigkeit steigern - ganz ohne Doping.
Wer hart trainiert, fordert seinem Körper viel ab. Im Leistungssport ist das unumgänglich, aber es birgt auch die Gefahr der Überforderung. Müdigkeit, Erschöpfungszustände und Schlafstörungen können auftreten und schließlich in einen Leistungsabfall münden.
Pausen gehören zum Training
Um eine solche Überforderung zu vermeiden, ist es wichtig, nach dem Training ausreichende Erholungspausen einzulegen. In diesen Phasen wird nicht nur die während des Trainings verbrauchte Energie wiederhergestellt, sondern die Kraftreserven werden sogar noch aufgestockt. Diesen Vorgang nennt man "Überkompensation". Der Effekt lässt sich durch einen Saunabesuch nach dem Training noch steigern bzw. beschleunigen. Ruhephasen sind also tatsächlich ein probates Mittel der Leistungssteigerung.
Aufwärmen ist besser als Dopen
So manche leistungssteigernde Wirkung, die mit EPO, Stimulanzien & Co. beabsichtigt wird, lässt sich auch mit einem konsequenten Aufwärmtraining erzielen:
- Die Körpertemperatur steigt um ca. 2 Grad Celsius an.
- Blutdruck, Herz- und Atemfrequenz erhöhen sich. Dadurch verbessert sich die Blutzirkulation, und die roten Blutkörperchen können mehr Sauerstoff an das Muskelgewebe abgeben.
- Die Dehnfähigkeit von Muskeln, Sehnen und Bändern wird erhöht und damit das Verletzungsrisiko verringert.
- Stoffwechselvorgänge werden bis zu 20 Prozent gesteigert und Verdauungsprozesse verlangsamt, sodass dem Körper mehr Engerie zur Verfügung steht.
- Das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln verbessert sich.
Nicht zuletzt hat ein gutes Aufwärmtraining auch eine positive Wirkung auf die Gehirnleistung, da das Gehirn besser durchblutet wird: Man fühlt sich wacher und ist empfänglicher für Sinnesreize. Das ermöglicht eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit und bessere Präzisionsleistungen.
Bei Übertraining ist eine Auszeit angesagt
Wird zu häufig oder zu intensiv trainiert und werden nicht genügend Ruhepausen eingelegt, besteht die Gefahr eines sogenannten Übertrainings. Dabei handelt es sich um ein ganzes Bündel möglicher Symptome, die einzeln, aber auch gleichzeitig auftreten können. Die Betroffenen empfinden das Training als anstrengend und ermüdend, die Leistungsfähigkeit sinkt kontinuierlich, und das Immunsystem ist geschwächt. Zudem steigt die Verletzungsgefahr, sodass es oft schon bei geringen Belastungen zu Verletzungen an Sehnen, Bändern und Gelenken kommt. Auch die mentale Verfassung verschlechtert sich: Die Motivation sinkt, Konzentrationsstörungen und sogar Depressionen können auftreten. Eine gefährliche Situation, in der die Verlockung groß ist, zu Doping zu greifen.Damit ist das Problem natürlich nicht gelöst, denn Dopingsubstanzen belasten den Körper zusätzlich und machen alles noch schlimmer. Wirklich helfen kann bei einem Übertraining nur eine längere Erholungsphase, in der entweder gar nicht oder nur in geringem Umfang trainiert wird. Langfristig sollte zusammen mit dem Trainer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Intensität und Häufigkeit des Trainings zu reduzieren.


