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Ecstasy
Die kleinen bunten Pillen mit den lustigen Motiven sehen harmloser aus, als sie sind: Bei der Designerdroge Ecstasy weiß man nie genau, was drin ist.
Die Designerdroge Ecstasy wurde in den USA entwickelt. Die in Ecstasy enthaltene Substanz Methylendioxymethylamphetamin (MDMA) gehört zu den Amphetaminen. Aber die Tabletten und Kapseln, die in den Drogenlaboren hergestellt werden, enthalten häufig synthetische Formen der Substanz mit einer stark halluzinogenen Wirkung, und die Substanzmenge kann sehr unterschiedlich sein. Wer Ecstasy konsumiert, ist also nie vor unliebsamen Überraschungen sicher.
Ähnlich den Amphetaminen bewirkt Ecstasy eine Erhöhung von Blutdruck, Puls- und Atemfrequenz. Es hat eine euphorisierende Wirkung; Hunger, Durst und Schmerzempfinden werden reduziert. Unmittelbare Nebenwirkungen sind Herz- und Kreislaufstörungen, ein Anstieg der Körpertemperatur und die damit - insbesondere bei körperlicher Verausgabung - verbundene Austrocknung, die zu Krampfanfällen führen kann. Außerdem kann es zu psychotischen Störungen kommen.


