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Amphetamin
Ursprünglich als Asthmamittel entwickelt, wird Amphetamin aufgrund seiner aufputschenden Wirkung im Sport und zunehmend auch in der Partyszene illegal genutzt.
Amphetamine gehören in die Klasse der Stimulanzien. Sie wirken ähnlich wie das Stresshormon Adrenalin. Amphetamine bewirken zum einen, dass das Adrenalin länger im Blut bleibt, zum anderen wirken sie anregend auf die Zielzellen selbst. Die Effekte dieser gesteigerten Aktivierung des Nervensystems sind vor allem eine höhere Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft. Dabei wird Müdigkeit unterdrückt und die Koordination von monotonen Abläufen verbessert.
Das Prinzip Selbstausbeutung
Die erhöhte Leistungsfähigkeit beruht vor allem auf der Erweiterung der Bronchien (bessere Atmung und damit verbesserte Sauerstoffaufnahme) und der Erhöhung der Herzkraft sowie der Herzfrequenz (verbesserter Sauerstofftransport). Amphetamine führen dem Körper jedoch keine Energie zu, sondern ermöglichen es, die Energiereserven des Organismus bis zur Erschöpfung auszubeuten. Das geht natürlich nicht ohne Risiken. So können Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit die Folge sein. Außerdem kann eine Überdosierung zu einer Blockade der Muskeln und im Extremfall sogar zum Tod führen.
Problem erkannt
Amphetamine, die in der Partyszene auch als „Speed“ oder „Pep“ bezeichnet werden, sind illegale Drogen. Sie waren in den 1960er Jahren Ursache einiger spektakulärer Todesfälle im Radrennsport und wurden so zum eigentlichen Auslöser für die Einführung von Anti-Doping-Regeln im Sport.


