Sonstige Substanzen

Zu den verbotenen Substanzen gehören auch Rauschdrogen wie Heroin und Haschisch, diverse Hormone, deren leistungssteigernde Wirkung nicht immer eindeutig ist, sowie Substanzen, die helfen, Doping zu verschleiern.


Junger Sportler sitzt erschöpft an der Wand und wischt sich mit einem T-Shirt den Schweiß vom Gesicht.

Zu den Narkotika gehören stark wirksame Schmerzmittel vom Morphintyp. Die Einnahme solcher Mittel ist mit einer hohen Suchtgefahr verbunden.

Die Anwendung von Cannabis führt zwar nicht zu einer körperlichen Leistungssteigerung im Sport. Sie steigert aber die Risikobereitschaft und kann so zur Selbst- und Fremdgefährdung besonders bei Risikosportarten führen.

Beta-2-Agonisten sind in Arzneimitteln gegen Asthma enthalten. Als potenziell leistungssteigernde Mittel stehen sie auf der Liste der verbotenen Substanzen.

Antiestrogene werden weniger zur Leistungssteigerung eingesetzt als vielmehr, um die unerwünschten Nebenwirkungen nach Einnahme von Anabolika zu unterdrücken.

Glukokortikoide gehören zu den Steroidhormonen. Sie sind in vielen Medikamenten enthalten und werden im Leistungssport oft missbräuchlich verwendet.

Alkohol und Betablocker sind Substanzen, die nur bei einigen Sportarten verboten sind. Welche das sind, geht aus der Liste der verbotenen Substanzen der WADA hervor.

Zwei eingeschweißte Probeflaschen, eine mit rotem Etikett und der Aufschrift A-Probe und eine mit blauem Etikett mit der Aufschrift B-Probe, beide mit identischen Kontrollziffern, daneben ein ebenfalls eingeschweißtes Messstäbchen für die PH-Wert-Messung

Maskierungsmittel werden benutzt, um das Ergebnis von Dopingkontrollen zu verfälschen und Doping zu verschleiern. Substanzen, mit denen dies möglich ist, stehen deshalb auf der Verbotsliste der WADA.