Gefüllter Urinbecher und zwei Probeflaschen auf einem Tisch

Die Urinkontrolle ist die häufigste Form der Dopingkontrolle. Das Video zeigt den Ablauf im Detail.

Manipulation von Dopingproben

Zwei eingeschweißte Probeflaschen, eine mit rotem Etikett und der Aufschrift A-Probe und eine mit blauem Etikett mit der Aufschrift B-Probe, beide mit identischen Kontrollziffern, daneben ein ebenfalls eingeschweißtes Messstäbchen für die PH-Wert-Messung

Die Manipulation von Urinproben bei Dopingkontrollen ist ebenso ein Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen wie das Doping selbst.

 

Immer wieder wird versucht, die Urinproben bei Dopingkontrollen zu verfälschen, um den Nachweis von Dopingsubstanzen zu erschweren oder zu verhindern. Verschiedene Methoden der Manipulation wurden bisher aufgedeckt und in die Verbotsliste aufgenommen:

  • Intravenöse Infusionen, Diuretika und Maskierungsmittel verändern die Zusammensetzung des Urins oder des Blutes oder beschleunigen die Ausscheidung von Dopingsubstanzen mit dem Urin.
  • Mit einem Katheter wird vor dem Erscheinen in der Doping-Kontrollstation Fremdurin in die Blase gespült.
  • Es wird "sauberer" Urin aus mitgeführten Behältern abgegeben.
  • In unbeaufsichtigten Momenten wird der Urin bei der Abnahmeprozedur verdünnt.