Verbotene Methoden

Als Doping gilt nicht nur der Gebrauch von verbotenen Substanzen, sondern auch die Anwendung oder versuchte Anwendung verbotener Methoden. Dazu gehören die Manipulation von Blut- oder Urinproben und die Verbesserung des Sauerstofftransports im Blut durch Blutdoping mit Fremd- oder Eigenblut. Diese Methoden sind jederzeit, auch außerhalb von Wettkämpfen, verboten.


Junge Läuferin beim Lauf

Je besser die inneren Organe mit Sauerstoff versorgt werden, umso größer ist ihre Leistungsfähigkeit. Deshalb gibt es Dopingmethoden, die darauf abzielen, den Sauerstofftransport zu verbessern.

Zwei eingeschweißte Probeflaschen, eine mit rotem Etikett und der Aufschrift A-Probe und eine mit blauem Etikett mit der Aufschrift B-Probe, beide mit identischen Kontrollziffern, daneben ein ebenfalls eingeschweißtes Messstäbchen für die PH-Wert-Messung

Die Manipulation von Urinproben bei Dopingkontrollen ist ebenso ein Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen wie das Doping selbst.

Aktuell

Gentechnische Manipulationen zu Dopingzwecken - das klingt nach Zukunftsmusik, ist aber gegenwärtig schon durchaus vorstellbar. Auf der Verbotsliste der WADA wird Gendoping vorsorglich schon heute aufgeführt.