24.06.2009: Besuch der "Abteilung Winter" hoch oben am Fichtelberg

Der 1.214 Meter hohe Fichtelberg war das 28. Ziel der NADA-Präventionstour. Denn hier oben lernen die Schülerinnen und Schüler der Eliteschule des Sports in Oberwiesenthal. Sie gehören zur "Abteilung Winter", betreiben Langlauf, Skispringen, Nordische Kombination und Rodeln. Tags zuvor war das NADA-Team in gleicher Mission in der Eliteschule des Sports in Dresden unterwegs.

 

Training mal ganz anders

Am 24. Juni waren Skier und Schlitten nicht im Einsatz – stattdessen 'trainierten' die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen rund das Thema Anti-Doping und hatten Gelegenheit, ihre Fragen an kompetente Fachleute zu richten: Warum wird nicht in allen Ländern so vehement wie in Deutschland gegen Doping gekämpft? Welche Arzneimittel darf ich als Leistungssportlerin nehmen, wenn ich erkältet bin? Was muss bei Nahrungsergänzungsmitteln beachtet werden? – Die rund 100 Oberwiesenthaler Schülerinnen und Schüler stellten viele neugierige Fragen zum Thema Anti-Doping.

Spannendes Programm

In Gesprächsrunden beantwortete das NADA-Präventionsteam diese und andere Fragen und bot die Gelegenheit zur Diskussion. Anhand eines Videoclips wurde anschaulich demonstriert, wie eine Dopingkontrolle abläuft. Außerdem bot natürlich auch wieder der High Five-Infostand den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr Wissen über Anti-Doping zu testen und aufzufrischen.

Guter Rat der Rodel-Vizeweltmeisterin

Unterstützung bekam die NADA-Präventionstour wie immer aus dem Spitzensport. Mit von der Partie war diesmal die ehemalige Rodel-Vizeweltmeisterin Anke Wischnewski. Als sie von ihren persönlichen Erfahrungen mit Dopingkontrollen erzählte, lauschten die Wintersportlerinnen und -sportler besonders interessiert, denn ein Teil ist vor kurzem in das Doping-Kontrollsystem aufgenommen worden. Anke Wischnewski kritisierte, dass nicht in allen Ländern auf dem gleichen Niveau getestet wird. Trotzdem findet sie es wichtig, sich intensiv mit dem Thema Anti-Doping zu beschäftigen. Sie forderte sowohl Schülerinnen und Schüler als auch deren Trainerinnen und Trainer auf, die Arbeit der NADA zu unterstützen, und das "mit ganzer Kraft".