Sponsoren: Null Toleranz gegenüber Doping
Sponsoren wollen nicht mit dopenden Sportlern zusammenarbeiten. Das machte Andreas Fischer von der Sponsorenvereinigung "S 20" bei der NADA-Präventionsveranstaltung an der Sportbetonten Schule Ronzelenstraße in Bremen unmissverständlich klar.
"S20" ist ein Zusammenschluss namhafter Sportsponsoren, die den Leistungssport aktiv unterstützen. Ihr Vertreter Andreas Fischer betonte, dass Sponsoring in der Öffentlichkeit Werte vermittelt. Deshalb muss der Sport unbedingt sauber sein. Denn sportliche Leistungen vermitteln positive Gefühle, Doping dagegen negative Gefühle. Deshalb führt Doping meist auch zur fristlosen Kündigung von Sponsorenverträgen und zu Schadensersatzforderungen.
Mit Doping ist alles umsonst
"Mit Doping ist alles umsonst" lautet denn auch der Titel der Kampagne, die von der "S20" im Jahr 2010 in vielen Zeitungen und Zeitschriften und sogar als Bandenwerbung bei Spielen der Fußball-Bundesliga platziert wurde. In 2011 wird die Kampagne mit der Anti-Doping-Roadshow fortgesetzt.
Dopingkontrollen - manchmal gar nich so leicht
Auf der Veranstaltung in Bremen am 12. April 2011 konnten sich die mehr als 100 Oberstufenschülerinnen und Schülern auch den neuen Dopingkontrollfilm der NADA ansehen. Ergänzend berichteten auch diesmal wieder Top-Athletinnen und -Athleten von ihren Erfahrugen mit Dopingkontrollen: die Schwimmerin Jaana Ehmcke, mehrfache deutsche Meisterin und Olympiateilnehmerin 2008 in Peking, Langstrecken-Schwimmer André Biere sowie Bremens aktuelle Sportlerin des Jahres, die Sportgymnastin Aleksandra Zapekina. "Bei meiner ersten Kontrolle hab' ich sechs Stunden gebraucht", erzählte Jaana Ehmcke. André Biere schaffte es dagegen im Rekordtempo, die geforderten 90 Milliliter Urin ins Fläschchen zu bringen: "Hat nur zehn Minuten gedauert, ich hab' da keine Hemmungen", sagte er trocken und löste damit ein Riesengelächter aus.


