Der Kampf gegen Leistungsmanipulation geht weiter
16. September 2009: Bereits zum 37. Mal informierten die Experten der NADA die Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler, dieses Mal die Schülerinnen und Schüler der Eliteschulen des Sports in Winterberg und Willingen. In Diskussionen und Vorträgen informierte die NADA über das komplexe Thema.
Damit der Leistungssport sich nicht selbst zerstört
Dietmar Hiersemann (Vorstand Prävention der NADA) verdeutlichte: "Wir sind dabei, dass sich der Leistungssport von innen heraus selbst kaputt macht. Deshalb geht es darum, bei den Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportlern ein dopingfeindliches Klima zu schaffen." Die Aufgaben der Dopingprävention stehen daher im Zentrum der Bemühungen der NADA .
Erfahrungen und Ansichten aus dem Spitzensport
Unterstützt wurde die NADA-Informationstour von drei Spitzenathleten, die sich entschieden gegen Doping aussprachen.
Der dritte der Junioren WM im Skeleton, Alexander Gaszna, schilderte seine Erfahrungen mit Dopingkontrollen. Er sei bei seinem ersten Dopingtest ziemlich nervös gewesen, gab der 20-Jährige zu. Hätte es damals schon eine Aufklärungskampagne wie die NADA-Präventionstour gegeben, so Gaszna, dann hätte ihm das bestimmt geholfen, von vornherein auf bestimmte Dinge zu achten.
Zusätzlich unterstützten die Biathletinnen Janin und Maren Hammerschmidt (19) die Veranstaltung der NADA. Die Zwillinge waren vor einigen Jahren noch selbst Schülerinnen des Geschwister Scholl Gymnasiums Winterberg. Sie machten klar, dass man bereit sein muss, Doping die Stirn zu bieten, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist. Zum Beispiel wenn man krank ist und nicht sicher ist, ob die Einnahme bestimmter Medikamente erlaubt ist. Doch inzwischen kennen sie sich aus und wissen, wie man sich zu jeder Zeit informieren kann, z. B. in der Medikamentendatenbank der NADA unter www.nadamed.de. Ein wertvoller Tipp für alle Nachwuchsathletinnen und -athleten.


