"Versteckte" Dopinsubstanzen
Dopingfallen lauern mitunter da, wo man sie nie vermuten würde: in einem Stück Kuchen zum Beispiel oder in einer Tasse Tee.
Immer wieder kommt es vor, dass Athletinnen und Athleten positiv auf Doping getestet werden, obwohl sie ihre Unschuld beteuern. Und manchmal stellt sich tatsächlich heraus, dass sie völlig ahnungslos in eine Dopingfalle getappt sind.
Kuriose Doping-Funde
Wer zum Beispiel ein Stück Mohnkuchen isst, kann durchaus riskieren, positiv auf Doping getestet zu werden. Denn Mohnsamen enthalten das verbotene Morphin in unterschiedlichen Mengen, die auf der Packung nicht angegeben werden müssen. So lässt sich nach dem Verzehr eines Stücks Mohnkuchen, in dem Mohnsamen mit relativ hohem Morphingehalt verarbeitet wurden, das Morphin noch Tage später im Körper nachweisen.
Ein weiteres Risiko bergen manche asiatischen Tees: Sie können Beimengungen von Ephedrin enthalten, einer verbotenen Dopingsubstanz aus der Gruppe der Stimulanzien.
Informiertsein ist Pflicht
Wer positiv auf Doping getestet wird, dürfte es in aller Regel schwer haben, seine Unschuld zu beweisen. Abgesehen davon sind Athletinnen und Athleten verpflichtet, sich jederzeit selbst um aktuelle Informationen über verbotene Substanzen und deren Vorkommen zu bemühen. Denn prinzipiell gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

